Kindheit

Edward Thorp wurde am 14. August 1932 in Chicago geboren und zog als Kind nach Südkalifornien. Er war ein wissenschaftliches Wunderkind und wurde im Alter von 12 Jahren einer der jüngsten Funkamateure. Seine akademischen Leistungen brachten ihm Stipendien ein, und er traf sogar Präsident Truman, nachdem er einen Chemiewettbewerb gewonnen hatte. Thorp besuchte zunächst die UC Berkeley, wechselte dann aber zur UCLA, wo er einen Abschluss in Physik und später einen Doktortitel in Mathematik erwarb.

Karriere

Thorps Karriere umfasste die Bereiche Wissenschaft, Glücksspiel und Finanzen:

  • 1959-1961: Lehrtätigkeit am MIT, wo er Claude Shannon kennenlernte.
  • 1961-1965: Professor an der New Mexico State University.
  • 1965-1982: Eintritt in die UC Irvine als Professor für Mathematik und später für Finanzen.

Blackjack-Revolution

Thorps Faszination für die Wahrscheinlichkeitsrechnung brachte ihn dazu, Blackjack zu studieren. Mit Hilfe eines IBM 704-Computers entwickelte er das erste mathematisch nachgewiesene Kartenzählsystem, das er in seinem 1962 erschienenen Buch Beat the Dealer detailliert beschrieb. Seine Methoden machten Blackjack zu einem schlagbaren Spiel und zwangen die Kasinos, die Regeln zu ändern (z. B. häufiges Mischen der Karten).

Wearable Computer und Roulette

Zusammen mit Claude Shannon entwickelte Thorp den ersten tragbaren Computer, der Roulette-Ergebnisse vorhersagen konnte - eine bahnbrechende (und heute illegale) Innovation. Hedge-Fonds & Börsenerfolg Thorp wandte seine mathematischen Modelle auf das Finanzwesen an und gründete:

Princeton/Newport Partners (1969-1989) - Marktneutrale Strategien.

Ridgeline Partners (1994-2002) - Statistische Arbitrage. Seine persönlichen Investitionen erbrachten Berichten zufolge eine jährliche Rendite von 20 % über 28,5 Jahre.

Privatleben

Thorp heiratete Vivian im Jahr 1956. Er hielt seine akademische Laufbahn mit Glücksspielexperimenten in Einklang, wobei er sich oft verkleidete (falsche Bärte, Brillen), um nicht im Casino entdeckt zu werden.

Einkommen

Obwohl die genauen Zahlen nicht bekannt sind, wurde Thorp durch seine Hedgefonds und seine Glücksspielerfolge zum Multimillionär. Seine Bücher, insbesondere Beat the Dealer, wurden über 700.000 Mal verkauft.

Das Haus besiegt den Spieler nicht. Es gibt ihm nur die Möglichkeit, sich selbst zu schlagen.
Die Mathematik ist die einzig wahre reine Wissenschaft. Der Rest ist nur Briefmarkensammeln.

Interessante Fakten

  • Der erste tragbare Computer (mit Shannon) wurde 1961 getestet.
  • Er deckte den Betrug von Bernie Madoff 1991 auf - 17 Jahre bevor der Skandal bekannt wurde.
  • Er wurde als Gründungsmitglied in die Blackjack Hall of Fame aufgenommen.

Erbe

  • Thorp's w2025
  • s beeinflussen weiterhin Spieler und Investoren.

Häufig gestellte Fragen

🃏Hat Edward Thorp wirklich Blackjack geschlagen?

Ja. Mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitstheorie und des Kartenzählens bewies Thorp, dass Blackjack besiegt werden kann und gewann bei frühen Tests 11.000 Dollar an einem einzigen Wochenende.

Ist Kartenzählen illegal?

Nein, aber die Kasinos verbieten Spieler, die das tun. Der Erfolg von Thorp führte zu Gegenmaßnahmen wie häufiges Mischen.

💻 Wie funktionierte der tragbare Computer von Thorp?

Eine Person gab die Geschwindigkeit des Rouletterades durch Tippen mit den Zehen ein, eine andere empfing Signale über einen Ohrhörer, um die Gewinnzahlen vorherzusagen.

💵Was war der größte finanzielle Erfolg von Thorp?

Seine Hedgefonds, insbesondere Princeton/Newport, erzielten mit quantitativen Strategien beständig hohe Erträge.

Hat Thorp neben Beat the Dealer noch andere Bücher geschrieben?

Ja, darunter Beat the Market (1967) und A Man for All Markets (2017), eine Autobiografie.

Denis Anipchenko
Denis Anipchenko
Chefredakteur und Experte für Online-Glücksspiele

Denis ist ein echter Profi mit langjähriger Erfahrung in der Glücksspielbranche. Seine Karriere begann in den späten Neunzigern, als er als Croupier, Pit Boss, Manager und Casinomanager arbeitete. Diese einzigartige Erfahrung ermöglichte es ihm, die Welt des Glücksspiels von innen heraus zu verstehen. Seit den späten Nullerjahren widmet sich Denis dem Schreiben von Artikeln und Analysen über das Glücksspiel, und seit den frühen Zehnerjahren ist er eine Schlüsselfigur im Casinoz-Team geworden. Hier schreibt und redigiert er nicht nur Inhalte, sondern erstellt auch Rezensionen, teilt sein Fachwissen und hilft den Lesern, die Feinheiten des Glücksspiels zu verstehen. Denis vereint praktische Erfahrung und fundiertes Wissen, was ihn zu einem der angesehensten Experten in der Branche macht. Seine Texte sind stets aktuell, bewährt und nützlich für alle, die sich für die Welt der Casinos interessieren.

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