Über Wongs frühes Leben ist wenig bekannt, da er einen Großteil seiner persönlichen Geschichte für sich behalten hat. Sein akademischer Hintergrund lässt jedoch auf einen scharfen analytischen Verstand schließen. Er erwarb einen Doktortitel im Finanzwesen an der Stanford University und unterrichtete gleichzeitig Finanzkurse an der San Francisco State University.
Wongs Glücksspielkarriere begann 1964, als er Blackjack zu spielen begann. Da er mit der akademischen Welt unzufrieden war, akzeptierte er in seinem letzten Semester ein 1-Dollar-Gehalt, um Fakultätssitzungen zu vermeiden und sich auf das Glücksspiel zu konzentrieren.
Sein Buch Professional Blackjack (1975) wurde zu einem Eckpfeiler für Vorteilsspieler. Er entwickelte auch den Blackjack Analyzer, eines der ersten kommerziell erhältlichen Blackjack-Quoten-Softwareprogramme.
Wong machte das "Wonging" populär - eine Technik, bei der die Spieler es vermeiden zu setzen, bis der Count günstig ist. Diese Strategie veranlasste die Kasinos dazu, "No Mid-Shoe Entry"-Regeln einzuführen.
Neben Blackjack erforschte Wong auch Craps und Videopoker. In seinem Buch Wong on Dice (2005) behauptete er, dass kontrolliertes Würfeln Craps schlagen kann, was jedoch umstritten bleibt.
Wong nahm sein Pseudonym an, als "Nevada Smith" nicht mehr verfügbar war. Ein Freund schlug "Stanford" (seine Alma Mater) und "Wong" für einen exotischen Touch vor.
Er lebt mit seiner Frau in La Jolla, Kalifornien. Sie haben zwei verheiratete Kinder mit College-Abschluss. Sein Verlag, Pi Yee Press, hatte seinen Sitz in Las Vegas, wurde aber nach 2017 aufgelöst.
Genaue Zahlen sind nicht bekannt, aber Wongs Einkommensströme umfassen:
Wong revolutionierte die Blackjack-Strategie mit seinen Büchern und seiner Software. Sein Name ist in Glücksspielkreisen inzwischen ein Verb ("wonging"). Seine Arbeit beeinflusst weiterhin professionelle Spieler weltweit.
Wonging ist eine Strategie, bei der ein Spieler ein Blackjack-Spiel beobachtet, ohne zu wetten, bis die Zählung günstig wird, und dann nur in vorteilhaften Situationen einsteigt.
Wong behauptete in "Wong on Dice", dass es möglich sei, aber viele Experten bleiben skeptisch, da die Würfelkontrolle nicht die mathematische Grundlage des Kartenzählens hat.
Nein, sein richtiger Name ist John Ferguson. "Stanford Wong" ist ein Pseudonym.
Das Unternehmen wurde nach 2017 aufgelöst, aber Wongs Bücher sind weiterhin im Umlauf.
Es ist nach wie vor eine Ressource für Blackjack-Spieler, mit kostenlosen und nur für Abonnenten zugänglichen Bereichen.